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  • Echzell blüht
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  • Echzell blüht

     
     
    Nachdem ein Anliegen, mehr blühende Flächen als Nahrungsquelle für Insekten anzubieten, im Herbst 2010 an die Gemeinde herangetragen wurde, war Bürgermeister Dieter Müller sofort von der Idee begeistert und sicherte spontan eine Bereitstellung und Einrichtung entsprechender Flächen zu.
     
    Hintergrund für das Projekt „Echzell blüht“ sind die seit Jahren zurück gehenden blühenden Landschaften sowohl in der Feldflur als auch in den bebauten Ortslagen.
    Durch das Mulchen von Wegrändern und die wirtschaftlichen Erwägungen, die Felderträge zu steigern ohne Eintrag von unerwünschten Pflanzen, werden Wild- und Futterpflanzen für Insekten immer stärker zurückgedrängt. D. h. Nahrungsquellen für Insekten, Wildbienen und Kleintiere werden zerstört. Wildbienen haben teilweise einen Aktionsradius von 50 bis 100 Metern. Das Zurückschneiden der Vegetation an Wegrändern verhindert damit die Verbreitung und Vermehrung von Insekten und Wildbienen, die für den biologischen Kreislauf unverzichtbar sind. Durch gepflasterte Wege, Garagenzufahrten, Gärten, in denen jedes Unkraut ausgezupft wird, oder Pflanzungen ohne Blüten werden Gärten in Wohngebieten immer unattraktiver für Insekten und Wildbienen. Solche Flächen sind zwar leicht zu pflegen, tragen aber leider zur Nahrungsarmut und somit zum Aussterben der Insekten und Wildbienen bei.
     
    Vor diesem Hintergrund hat sich die Gemeinde Echzell entschieden, zunächst zwei Rasenflächen in Blühflächen umzuwandeln.
     
     
    Ziel
     
    Für Insekten und Wildbienen sollen vermehrt Nahrungsquellen und Möglichkeiten zur Verpuppung angeboten werden.
    Hierzu wird die Gemeinde Echzell im Frühjahr 2011 versuchsweise zwei Flächen mit Wildblumenmischungen ansäen.
    Für die Zukunft erhofft sich die Kommune, dass auch Privatpersonen dem Projekt folgen und ebenfalls Rasenflächen durch Blühflächen ersetzen. Nahrungsarme gefüllte Pflanzenarten für Kästen und Kübel durch nahrungsreiche Pflanzen ersetzen. Vielleicht wird der eine oder andere sein Hecken-, Baum- oder Staudensortiment im Garten auf nahrungsreiche Pflanzen umstellen oder ergänzen. Ein einzelner Baum (z. B. eine Weide) im Frühjahr kann da schon viel bewirken.
     
     
    Futterpflanzen für Bienen für das ganze Jahr
    Zeitiges Frühjahr
    Weide, Blaustern, Lungenkraut, Schneeheide, Winterling,
    Krokus, Märzbecher, Schneeglöckchen,
    Schlüsselblumen
    Frühjahr
    Spitzahorn, Zwergmispel, Scheinquitte oder Japanische Quitte,
    Akelei, Lupine, Blaukissen, Gemswurz, Gänsekresse,
    Goldnessel, Kriechender Günsel, Steinkraut, Steppenkerze, Tulpe, Wiesenraute, Hohler Lerchensporn
    Frühsommer
    Goldregen, Flieder, Weigelie, Schneebeere, Strauch-Fingerkraut,
    Storchschnabel und Taubnesselarten, Salbei, Steinkraut,
    Wiesenraute, Glockenblumen, Fingerhut, Thymian, Katzenminze,
    Ehrenpreis, Berufkraut, Schafgarbe
    Hochsommer
    Sommerflieder, Königskerze, Alant, Sonnenhut, Mauerpfeffer,
    Fetthenne, Lavendel, Kugel- und Edeldistel, Mannstreu,
    Schleierkraut, Ehrenpreis, ungefüllte Rosensorten, Malvenarten,
    Hauhechel, Staudenwicke, Beinwell, Rainfarn, Mutterkraut, Wegwarte, Borretsch, Fenchel, Mignondahlien (ungefüllt)
    Spätsommer
    Besenheide, Herbstaster, Oregano (Dost), Ysop,
    Zitronenmelisse, Bohnenkraut, Ochsenauge, Silberkerze

    Nachdem die Idee „Echzell blüht“ im Herbst 2000 begonnen und von der Bevölkerung sehr gut aufgenommen worden war, haben wir uns in diesem Jahr dafür entschieden, noch mehr gemeindeeigene Flächen in die extensive Bewirtschaftung aufzunehmen und zu blühenden Landschaften werden zu lassen.
    Der positive Effekt für die Umwelt ist bereits jetzt festzustellen.
    Die Wiesen werden vermehrt umschwärmt von Schmetterlingen, Insekten und Wildbienen; aber auch Kleintiere sind mit etwas Geduld auszumachen.
    Ergänzend zu unserem Einsatz finden im von der Jugendpflegerin Frau Christine Woderski betreuten Kulturbistro (jeden ersten Freitag im Monat in der Alten Molkerei, Bahnhofstraße) interessante Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen statt.
    So gab es unter anderem bereits einen Abend zur Ringelblume und deren Anwendungsmöglichkeiten und einen Abend zum Thema „Insektenhotels“.
    Wir laden Sie und Ihre Familien recht herzlich ein, die Veranstaltungsreihe einmal selbst zu besuchen.
    Informationen hierzu bekommen Sie bei der Jugendpflegerin Frau Christine Woderski unter der Tel.-Nr. 06008/9183105 oder Handy: 0173/6921271.
     
     
    Linkliste:
     
    www.imkerverein-friedberg.de
     
    www.diehonigmacher.de
     
    Echzell Herbst 2010
    Echzell Herbst 2010
     Gettenau Herbst 2010
    Gettenau Herbst 2010
     Wiese Echzell 1
    Wiese Echzell
     Wiese Echzell 2
    Wiese Echzell
    Wiese Gettenau 1
    Wiese Gettenau
    Wiese Gettenau
    Wiese Gettenau
    erste Pflanzen
    erste Pflanzen
    Echzell August 2011
    Echzell August 2011
    Echzell August 2011
    Echzell August 2011
    Gettenau August 2011
    Gettenau August 2011
    Gettenau August 2011
    Gettenau August 2011
     

    Echzell September 2016

    Echzell September 2016

     

     


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